Wiener Forschungen zur Archaologie / WFA / ISSN 1606-4712
Shopping Cart : is empty
Home   |    SOLD BOOKS  
Thursday, April 3, 2025
Wiener Byzantinistische Studien / ISSN 0511-9243
Well Built Mycenae Series
Wiener Studien – Beihefte
Wiener Studien, Zeitschrift fur Klassische Philologie und Patristik / ISSN 0084-005X
Winckelmann-Institut der Humboldt-Universitat zu Berlin / ISSN 0949-6106
Winckelmannsprogramm der Archaologischen Gesellschaft zu Berlin
Wisconsin Studies in Classics
Wohnen in der klassischen Polis
World Archaeology / ISSN 0043-8243
Yale Classical Studies
Zaberns Bildbande zur Archaologie
Zenobii Athoi Proverbia
Zetemata: Monographien zur Klassischen Altertumswissenschaft / ISSN 1610-4188
Zurcher Archaologische Forschungen / ISSN 2196-3584

Kerameikos Band 22: Das Dipylon.

by: Gruben, G. Muller, K.

SOLD
 
Category: SOLD BOOKS
Code: 24939
ISBN-13: 9783954903061 / 978-3-95490-306-1
ISBN-10: 3954903067 / 3-95490-306-7
Publisher: Dr. Ludwig Reichert Verlag
Publication Date: 2018
Publication Place: Wiesbaden
Binding: Cloth
Pages: 435
Book Condition: New
Comments: 4°. Geb., 284 S. 435 s/w-Abb., 15 Beilagen im Schuber,

Series: Kerameikos Volume: 22

The Dipylon was the largest and most impressive gate of the ancient fortification of the city of Athens. The investigation is based on an exhaustive analysis of the architectural remains of the gate. It also refers to indications from the building activities in the surrounding area (a marble fountainhouse, moats, canal systems, stratigraphy, spoliae) and from literary sources. The investigation results in a detailed reconstruction of the different phases of the gate and their alterations. The extensive descriptions and discussions in the text are visualised by a great number of plans and demonstrative drawings.

Das Thriasische Tor – im Lauf der Zeit wurde hierfür die Bezeichnung ›Dipylon‹ gebräuchlich – war über sieben Jahrhunderte lang die größte Toranlage der Athener Stadtbefestigung. Es sicherte die Passage des ›Dromos‹, der Straßenanlage zwischen Agora und Akademie durch den Befestigungsring und bildete an dieser prominenten Stelle den repräsentativen Rahmen für diverse Feierlichkeiten der Stadt.
Das vorliegende Werk beruht im Wesentlichen auf den Untersuchungen der Dipylon-Ruine und ihres Areals in den 1960er Jahren. Diese brachten die seit 1872 einsetzenden Freilegungen des Tors zum Abschluss, konnten aber erst jetzt auf der Grundlage der bestehenden Manuskripte von Gottfried Gruben publiziert werden. Die Arbeiten stellen angesichts stark reduzierter baulicher und stratigraphischer Befunde eine Meisterleistung der Bauforschung dar, wobei Befundreste verschiedenster Kategorien (literarische Quellen, Straßenschichten, Grabenfüllungen, Kanäle, Vorwerke, Brunnenanlagen, Baubefunde, Spolien) berücksichtigt und in die Argumentationen mit einbezogen wurden. Durch systematische Dokumentation, Analysen, Diskussion und die gegenseitigen Abstimmungen ihrer Aussagenkraft führten sie zu überraschend weitreichenden und durchwegs plausiblen Resultaten. Die Toranlage kann in den wesentlichen Phasen ihres Bestehens – der Gründungsanlage aus der Zeit unmittelbar nach den Perserkriegen, den sukzessiven Umbauten im Lauf des 4. Jahrhunderts und den Ergänzungen der römischen Zeit – als geklärt gelten.
Der reiche und ausführliche Text wird durch eine große Fülle von Plandarstellungen (Grundrisse, Gebäude- und Geländeschnitte, Detailzeichnungen) ergänzt, die die Befunde in ihrer Komplexität anschaulich vor Augen führen und es dem Leser erleichtern, die Interpretationen und Diskussionen kritisch nachzuvollziehen.

Dr.-Ing. Klaus Müller
1983 – 90 Architekturstudium/ architectural sudies (TU München)

Freiberufliche Forschungstätigkeit mit Schwerpunkt antiker Architektur in Deutschland, Griechenland, Italien und der Türkei.
Freelance work as architect , specialised on research of ancient architecture
diverse projects in Germany, Greece, Italy, Turkey,

Gottfried Gruben (1929 bis 2003) studierte zuerst Klassische Philologie und Archäologie in Frankfurt, dann ab 1951 Architektur an der Technischen Universität München. 1960 promovierte er über die Architektur des Polykratischen Dipteros auf Samos. Gruben wurde 1966 als ordentlicher Professor für Baugeschichte, Bauformenlehre und Aufnahme von Bauwerken an die Technische Universität München berufen. Sein Forschungsgebiet war Griechenland, insbesondere die Kykladen und Samos. Sein 1966 erstmals erschienenes Buch Die Tempel der Griechen gilt als Standardwerk.

 
  Already viewed

Kerameikos Band 22: Das Dipylon.

by: Gruben, G. Muller, K.

  • ISBN-13: 9783954903061 / 978-3-95490-306-1
  • ISBN-03: 3954903067 / 3-95490-306-7
  • Dr. Ludwig Reichert Verlag, Wiesbaden, 2018

SOLD